Kirche St. Martin, Kilchberg
Die Kirche St. Martin ist die einzige grössere Landkirche der Neugotik im Baselbiet. Sie trägt den Namen des fränkischen Nationalheiligen Martin, Bischof von Tours. Die erste Kilchberger Kirche dürfte somit bis in die Zeit der fränkischen Alemannen-Mission (7. oder 8. Jahrhundert) zurückgehen. Die Kirche gilt als eine der Mutterkirchen im Baselbiet. Von Anfang an diente sie allen drei Dörfern Kilchberg, Rünenberg und Zeglingen als gemeinsamer Gottesdienstraum.
Im 34,5 Meter hohen Turm hängen vier Glocken, gestimmt auf die Töne es, g, b, c. Die drei kleineren wurden 1868 und die grössten 1975 gegossen. Noch immer erklingt an Sonn- und Feiertagen, bei Hochzeiten und Beerdigungen die Einladung der Glocken, sich in der Kirche zu versammeln, um gemeinsam den Zuspruch und Anspruch Gottes zu vernehmen.