Spezialität des Jahres 2026 - Wald & Wild
Wild ist die Spezialität des Jahres. Eigentlich logisch, schliesslich ist das aromatische Fleisch eine wahre Delikatesse. Ausserdem ist es nachhaltig, regional und fest in unserer Kultur verankert.
Wild ist die Spezialität des Jahres. Eigentlich logisch, schliesslich ist das aromatische Fleisch eine wahre Delikatesse. Ausserdem ist es nachhaltig, regional und fest in unserer Kultur verankert.
Weidwerk: Tradition, Respekt, Verantwortung
Bevor die Menschen Rinder züchteten und Schweine mästeten, jagten sie. Vielleicht geniesst die Jagd auch deshalb bis heute diesen hohen Stellenwert in unserer Gesellschaft. Im Baselbiet sind es rund 600 Jägerinnen und Jäger, die die hiesigen Wildbestände in Schach halten. Denn das ist ihre Hauptaufgabe, ihr Auftrag, auferlegt vom Staat.
Die Jagd fördert zwar Fleisch zutage, mitunter das natürlichste sogar, das man sich überhaupt vorstellen kann. Die Jagd ist aber vor allem eine Notwendigkeit, und das Fleisch, so gesund, schmackhaft und nachhaltig es auch ist, eigentlich nur ein edles Nebenprodukt.
Unverzichtbarer Naturschutz
Als die Menschen einst sesshaft wurden, ging damit die Vertreibung von Wolf und Bär einher. Deshalb fehlen dem Wild die natürlichen Feinde; es braucht die Jäger, damit Wild und Wald im Gleichgewicht bleiben. Denn gerade Rehe lieben die Knospen und Triebe junger Bäume, was die Verjüngung eines Waldes gefährdet.